Nachtmarsch der Jugendfeuerwehren in Anemolter

Erstellt von Nils Raake |

Ort: Anemolter und Umgebung.

Als Abschluss der Wettbewerbssaison der Jugendfeuerwehren in der Samtgemeinde Mittelweser fand am vergangenen Freitag der Nachtmarsch statt. Dieses Jahr richtete diesen die Jugendfeuewehr Anemolter-Schinna aus. 13 Gruppen aus der Samtgemeinde sowie die Gastjugendfeuerwehr aus Blumenau (Region Hannover) mit zwei weiteren Gruppen nahmen an dem Orientierungsmarsch, dessen Start- und Zielpunkt das Feuerwehrhaus in Schinna war, teil. Mit Taschenlampen und warmer Jugendfeuerwehrkleidung ausgerüstet galt es, anhand einer Karte einen vorgegebenen Weg zu finden.

Entlang der Strecke mussten die Jugendlichen an insgesamt fünf Stationen ihr Können in verschiedenen Disziplinen beweisen. Neben feuerwehrtechnischen Aufgaben, wurde auch in Sachen Geschicklichkeit und  Allgemeinbildung einiges abverlangt. Bei allen Stationen stand allerdings der Teamgedanke im Vordergrund. Nur durch gute Zusammenarbeit der Jugendlichen konnten die Stationen erfolgreich abgearbeitet werden.

Nachdem alle Gruppen den Zielort wieder erreicht hatten, bedankte sich Jugendfeuerwehrwart Michael Wehrse bei allen Gruppen für die Teilnahme und nahm anschließend die Siegerehrung vor. Die Jugendfeuerwehr Anemolter-Schinna konnte ihren Heimvorteil bestens nutzen und siegte vor der Gruppe Blumenau 1 und der Jugendfeuerwehr Schessinghausen. Auf den weiteren Plätzen folgten Stolzenau, Leeseringen, Estorf 2, Blumenau 2, Holzhausen, Nendorf 1, Bolsehle, Müsleringen, Nendorf 2, Landesbergen, Husum und Estorf 1.

Nachdem die Sieger des Nachtmarschs gekürt waren, ergriff Gemeindejugendfeuerwehrwart Arnold Schröder das Wort. Beim letzten Wettbewerb des Jahres fällt traditionell auch die Entscheidung im Gemeindepokal. Dieser setzt sich aus den verschiedenen Wettbewerben zusammen, die über das Jahr verteilt auf Gemeinde- und Kreisebene stattfanden. In Summe konnte sich hier die Jugendfeuerwehr Stolzenau durchsetzen, gefolgt von Anemolter-Schinna und Bolsehle. Bevor die Jugendlichen den Heimweg antreten konnten, wünschte Arnold Schröder ihnen noch ein schöne Weihnachtszeit und einen guten Jahreswechsel.

Bericht: Jan Habermann, Gemeindefeuerwehrpressesprecher

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